Neujahr, Tempel, Shopping

Aufräumen!

Guten Morgen! Mit einem leicht grösseren Kopf als normal, nach den etwas zu grossen Bierflaschen gestern Abend, versuchen wir im Pool aufzuwachen. Ellies viele Wünsche und Ideen helfen nicht unbedingt beim entspannen. Es ist aber wunderbar sie bei uns zu haben.

Nach längerem Studium unseres Reiseführers, nein wir sind nicht perfekt vorbereitet, entscheiden wir uns eine Fahrt auf dem Chao Phraya Fluss zu machen. Der kürzeste Weg an den Fluss ist über die Khaosan Road, zu welcher uns das Hotel mit einem TukTuk bringt. Sehr spannend für Ellie!

Plakat mit „Must-Do“ Liste an der Khaosan Road.

Ok, Tatoo kommt nicht Frage und den Rest haben wir gestern erledigt. Schon ein bisschen spassig so eine Liste und erinnert stark an den Film Hangover 2.

Ein paar Schritte weiter kommen wir an einem Tempel vorbei, dem Wat Chana Songkhram. Ellie ist total begeistert von den ganzen Blumen und weiss angezogenen Menschen. Also gehen wir rein obwohl die Hölle los ist. Es gehört wohl zum Neujahrstag für die Gläubigen dazu, den Tempel zu besuchen. Barbara und Ellie kaufen ein paar Blumen und zünden Kerzen und Räucherstäbchen an.

Wichtig: Immer 5 Räucherstäbchen!

Im Haupttempel fotografieren so viele Thais, da erübrigt sich zum Glück die Frage ob es erlaubt ist.

Wat Chana Songkhram

Nach dem Trubel des Tempels laufen wir durch ein paar enge Gassen mit allerlei Touristenläden und Ständen an denen Obst und Fruchtshakes verkauft werden Richtung Fluss. Dabei finden wir nochmal einen schönen Blick auf einen kleineren Tempel, den Chedi Phra Chedi.

Chedi Phra Chedi

Am Fluss angekommen entscheiden wir uns nicht für ein teureres Touristenboot sondern für das günstige Linienboot. Wie Sardinen in einer Büchse fahren wir Flussabwärts. Ellie ist eine Riesenattraktion bei den Thais. Neben einer älteren Dame darf sie auf einem der letzten Stühle Platz nehmen. Mama und Papa stehen. Nach gut 20 Minuten Fahrt, begleitet von lautem Pfeifen den Bootsjungen, die so dem Kapitän, Signale geben beim An- und Ablegen, erreichen wir die Memorial Bridge. Das Hintergrundfoto auf der Startseite ist von dieser Brücke. Von hier aus starten wir zu Fuss Richtung China Town, wo wir Abend essen wollen. Nach einer Viertelstunde stellen wir fest, die Chinesen arbeiten heute wohl nicht. Also mit dem Taxi zurück an die Khaosan, wo wir feines thailändisches Essen an einem Strassenstand bekommen. Mit Zwischenstop im 7-Eleven, einer sehr verbreiteten Kiosk-Kette, wo wir Knabberein kaufen, gehen wir zurück zum Hotel und kühlen uns im Pool ab und versuchen früh ins Bett zu gehen. Ellie hat die Zeitumstellung aber noch lange nicht durch.

Den nächsten Tag verbringen wir mit Einkäufen für die weitere Reise. Dazu besuchen wir ein thailändisches Shopping Center, es besteht grösstenteils aus aberhunderten wenige Quadratmeter grosser Läden und Ständen. An einem etwas vertrauenswürdigen Laden kaufen wir und thailändische SIM-Karten für unsere Handys. Ein bisschen erstaunt sind wir schon wie Reibungslos das klappt, der Verkäufer legt uns die Karten gleich ein, schaltet sie frei und verpackt unsere schweizer Karten sehr gut. Er macht das alles mit grosser Sorgfalt und Freundlichkeit.

Bei dem Fotozubehör habe ich ein bisschen weniger Glück. Auf dem ND-Filter, den ich für Landschaftsaufnahmen kaufe, steht in grossen Lettern Made in Germany, das macht sich leider auch beim Preis bemerkbar. Mein Preispoker, „Kleinigkeiten sind bestimmt günstiger in Bangkok als zuhause“, ist also nicht aufgegangen. Na gut, es gibt also kein weiteres Spielzeug für Papi.

Zurück im Hotel starten wir wieder ein Versuch früh schlafen zu gehen, weil am nächsten Morgen früh um acht unser Zug Richtung Süden abfährt. Dazu mehr im nächsten Blog.

Bis dahin – Gute Nacht!

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